Testessen am Samstag

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am Samstag der vergangenen Woche war mal wieder ein Testessen anberaumt. Diesmal sollte es einen Wruckeneintopf geben. Da ich meinen Gästen bereits schon vorher bekanntgab was ich machen will, kamen am Samstag einige schon mit einem langen Gesicht an und waren teilweise besorgt weder satt zu werden noch das was sie nicht kannten zu essen. Nun, ich hatte auch ehrlich gesagt keinen Plan B. Also das was auf den Tisch kommt wird gegessen ! wie meine Oma schon sagte. (oder doch nicht ?) Ich hatte ja am Freitag bereits alles so weit vorgereitet, so dass es gleich ans Essen ging. Aus den anfänglich spitzen Lippen mit denen einige anfingen zu essen verwandelte sich das in grinsen. So hatten sie sich einen Wruckeneintopf nie vorgestellt. PS: das Rezept ist von meiner Oma, und die musste es ja wissen, denn mein Opa hat auch nie gemeckert. Und von denen man es am wenigsten erwartete wurde Nachschlag verlangt. Tja, was soll ich dazu nur sagen, es wurde ein gelungener Samstag … bis bald und viel Spaß beim nachkochen

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Wrucken Eintopf

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für den Wrucken Eintopf erstmal alle Zutaten bereitstellen

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Das Wurzelgemüse kleinschneiden, die Zwiebeln im Kesselboden anbraten und mit Wasser ablöschen, dann Wasser und das Wurzelwerk mit Salz, Pfeffer, Piment und Lorbeer und etwas Tymian hinzugeben bis der 20Liter Kessel halb voll ist.

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in der Zwischezeit das Suppenfleisch scharf anbraten, gibt ein tolles Röstaroma und in den großen Kessel zum Gemüse geben. Dann den zu dreivirtel mit Wasser auffüllen und zum Kochen bringen. Anschließend den Kessel auf kleinem Feuer 4h simmern lassen.

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in der letzten Stunde kann man sich schon mal ranmachen die Wrucke ( so ca. 2kg) und 6-8 Karotten, das helle von 2Stangen Porree und wenn man will noch ca. 2kg Kartoffel würfeln und ca. 25-30min bissfest dämpfen. Das gedämfte Gemüse behält seinen tollen Geschmack bei.

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Das Suppenfleich kann dann aus dem Kessel mit dem Fleisch/Gemüse Fond entnommen werden und klein geschnitten werden … eigentlich zerfällt es fast von selbst. Dann wird in einem zweiten Kessel das frisch gedämpfte Gemüse mit einem Teil des durchgeseihten Fonts und des Fleisches zusammengebracht. Dann kommt frisch gehackte Petersilie dazu  und ggf. noch mit Salz und Pfeffer abschmecken.

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hierzu braucht man nicht viel zu sagen … habe fertig

 

 

Vegetarisch durch die Woche

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Auch am heutigen Dienstag ist „Fleisch frei“. Nach einer kurzen Überlegung habe ich ein paar frische Champions in Kokusfett gebraten und behutsam zum Schluss mit frisch gemahlenem Bergsalz und sw und ws Pfeffer gewürzt. Eine winzige Spur Chili und Knoblauch haben sich hervorragend mit dem erdigen Geruch und dem wunderbaren Pilzaroma kombiniert. Das Quinoa hat dann auch bereits seinen optimalen Garpunkt erreicht. Und beides zusammen ergibt es eine sehr leckere Mahlzeit. Probiert es aus … Viel Spaß und lässt es Euch schmecken
PS: auf dem Teller ein Spritzer frischer BIO-Zitronensaft über die Champis

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Eine leichte Suppe zum Montag

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Nach einem sehr kulinarischen Wochenende sollte zum Beginn der neuen Woche eine leichte Suppe genügen. Zwei Kohlrabi hab ich noch gefunden, etwas konzentrierter Geflügelfond und Gemüsebrühe. Die Kohlrabi bissfest dämpfen und dann in die aufgekochte Brühe geben. Das Ganze dann mit frisch gehackter Petersilie servieren. Ein gelungenes Experiment … sehr lecker geworden 🙂

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Geschichten aus dem Smoker

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Es war einmal … so fangen ja bekanntlich viele Geschichten und Märchen an. Aber es war die leckere Wirklichkeit … Am gestrigen Sonntag, ein gut 2kg schweres Stück Rind. Für 4Stunden bei ca. 120grad gaanz sanft gegart. Dann war es auf den Punkt. Aussen eine knusprige Kruste, innen saftig, zart, rosa und schnitt sich wie Butter. Dazu Kräuterbutter, Rosmarin-Kartoffeln, Zwiebelringe und Gemüse. Es war der kulinarische Höhepunkt ! Auch wenn wir Februar haben, wir hatten einfach letztes Jahr vergessen abzugrillen, oder doch ? Egal, es gab ja auch keinen Grund, und bekanntlich ist nach dem Grillen, äh Smoken vor dem Smoken 😉

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Das nächste Test Essen steht ins Haus … Stifado

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Heute hatten wir den nächsten Test für mögliche Gerichte der kommenden Marktsaison. Heute, besser gesagt ja schon Gestern habe ich mit einem Stifado begonnen. Das Rind (Schmor Fleisch 4x4cm Stücke), erstmal mariniert und über Nacht in einen Vacuumbeutel eingesperrt. Heute früh dann mit Zwiebeln scharf angebraten und mit Imiglycos abgelöscht. PS: ich glaub die Flasche ist jetzt leer … Hick 😉 In der Zwischenzeit ein paar Fleischtomaten überbrüht und nach dem pellen in Stücke geschnitten und in einer großen Kasserrolle mit dem Fleisch und den Zwiebeln vermählt. Zwei Knoblauch Zehen mussten sich ihrem Schicksal ergeben und durften der Zeremonie beiwohnen.  Zwischenzeitlich habe ich dann mit diversen Priesen Gewürze Richtung Pfanne und Kasserrolle um mich geworfen. Da war Salz, und Pfeffer sowie Zimt dabei, erwischt habe ich auch noch Cumin, zwei Lorbeerblätter und 3 Nelken. Bis auf Oregano und etwas Rosmarin sind die restlichen Küchenkräuter abgetaucht und haben sich versteckt. Im Vorratsraum liefen mir noch Preiselbeeren über den Weg, also rein damit. Der Ofen hatte dann ca. 90grd und durfte ca. 2h lang seine Arbeit mit einer verschlossenen Kasserrolle im Bauch verrichten. Errettet habe ich das Ganze nur kurz aus dem festen Griff der Temperatur um eine große Menge Schalotten hinzuzu geben. Diese habe ich zuvor 5min in Salz/Essig Wasser gekocht. Dann durfte alles für weitere 1,5h in die Röhre. Tja, dann verging nur grade so viel Zeit dass ich noch frisches Baguette in Knoblauchbrot mit Olivenöl in der Pfanne verzaubern konnte, und schon standen die Testesser vor der Tür. Die hatten vielleicht einen Hunger als hätte es die ganze Woche nichts zu Essen gegebenen … Guten Appetit

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